Lar Tmava

Eine grossgewachsene, schlanke Onlo mit einem kleinen anatubischen Vulkan-Waldschnapper auf der Schulter.

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Standort: Baumzucht

Mittwoch, Februar 08, 2006

Der Alte Onlo-Segen

Der Alte Onlo-Segen, auchh Staraa Ochran genannt, ist ein Stück alter Onlo-Magie, welches sich bis heute gehalten hat. Der genaue Ablauf dieses uralten Onlo-Rituals ist in den Alten Onlo-Schriften festgehalten und wird von Waldflüsterinnen durchgeführt. Doch seit die Alten Onlo-Schriften zusammen mit ihrer Hüterin verschollen sind, gibt es immer weniger Waldflüsterinnen, welche das Ritual kennen und die komplizierten Handlungen ausführen können.

Beim Ritual wird der Schutz der Wälder erbeten und auf eine Onlo gelegt. Bei Waldflüsterinnen ist dieses Ritual ein Bestandteil ihrer Inauguration, doch es ist auch möglich, den Segen auf andere Onlos zu legen, sofern diese gewisse Bedingungen erfüllen. Insbesondere das Wohlwollen der Wälder ist imminent. Der Segen selber ist für das Auge unsichtbar, und nicht einmal der schärfste Onlo-Blick könnte ihn je erspähen.

Meist wird der Segen über den Geburtsbaum der Onlo gesprochen. Dadurch wird dem Baum die Fähigkeit geschenkt, seine Wurzeln aus dem Erdreich zu lösen und fortan seine Onlo zu begleiten.

In manchen Schriften wird von einem weit abgelegenen Stück Erde gesprochen, auf welchem angeblich des öfteren herumziehende Bäume zu finden sind. Es handelt sich dabei anscheinend immer um Laubbäume. Welche Kraft jedoch den Bäumen diese Fähigkeit schenkt ist unklar. Je nach Quelle wird das Land Ka-Loun, Kola’an, Koulun, Kolun oder auch Ko-olan genannt: das Land der wandelnden Laubbäume. Der Name ist abgeleitet aus einem alten, heute nicht mehr gebräuchlichen Dialekt: Koul – Laub, Laubwerk; Um – Wissen.